Tonstudios für die Hosentasche
Heißer Herbst-Trend: Music Production Apps
In den vergangenen Wochen erblickte ein All-In-One-Programme zur Musikproduktion nach dem anderen das Licht der Welt und die leuchtenden Augen der Elektronik-Liebhaber. Die Rede ist von Music Production Apps (MPAs). Besonders der Spaßfaktor fernab der gängigen Spiele rückt dabei im Bereich der Anwendungssoftware immer mehr in den Fokus der sowohl kleinen Programmierfirmen als auch der großen Global Player.
Die Komplettstudios im Taschenformat für Smartphones und Tablet-PCs bieten dabei eine überraschende Vielzahl an Möglichkeiten und trotzdem eine intuitive Handhabung. Ideal für Einsteiger und Semi-Professionals. Neuster und durchdachtester Clou ist dabei das Handheld-Debüt der Berliner Audio-Spezialisten Native Instruments namens iMaschine.
Zu Top-Features zählen neben 16 Pads zum Spielen der enthaltenen Samples auch eine Library mit 100 MB WAV-Sounds. Zudem lassen sich Akkorde, Bass und Melodien im Keyboard-Modus spielen oder Gesangsideen mit dem internen Mikrofon aufnehmen. Der Mixer enthält zwei Send-Effekte pro Gruppe. Fertiggestellte Loops kann man als Audiodatei exportieren oder direkt bei SoundCloud hochladen. Produzierte Projekte können darüber hinaus exportiert und in MASCHINE oder MASCHINE MIKRO finalisiert werden.
Weitere Veröffentlichungen auch im Bereich der Spielekonsolen wie dem Nintendo DS stehen bereits in den Startlöschern. Eine Entwicklung, die im kommenden Jahr weiter boomen wird und sich vielleicht zu einem breiten Trend auswachsen könnte. CROMATICS hat bereits passende Konzept dazu in der Schublade und man darf gespannt sein, wie MPAs authentisch und unterhaltsam zur Bildung von Brand-Communities integriert werden.
