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Insights | 08.11.2011

Leipzig im Designer-Fieber

Gediegene Gestaltung auf der Designers' Open 2011 

Das dreitgige Festival fr Design in Leipzig lockte am letzten Oktoberwochenende wieder zahlreiche Gste an. So steigerte die Publikumsmesse, die seit 2005 aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Interieur-, Industrie- und Modedesign zeigt, im dritten Jahr in Folge ihre Besucheranzahl.

Diesmal fanden ganze 10.500 Designinteressierte den Weg in die Leipziger Baumwollspinnerei zur alljhrlichen Designers’ Open. Fr CROMATICS Grund genug, einige der interessantesten Produkte mit Bezug zum Urban Lifestyle Revue passieren zu lassen.

Gleich zu Beginn zog ein trendiger, vielgesichtiger Accessoire-Hersteller die Aufmerksamkeit der Messebesucher mit Designs von Illustratoren, wie dem Dresdner Entar auf sich. Die Rede ist von wechselwild, bei denen man seinen Grtel oder seine Grtelschnalle nicht nur selber gestalten und sie dann den anderen Grtelwilden zum sammeln sondern auch tauschen zur Verfgung stellen kann. Zudem war ihre neuste Innovation fr den Kopf zu sehen: Der wechselwild-Trucker Hat mit auswechselbaren Klett-Motiven - vielleicht der neue Customizing-Trend des nchsten Sommers.

Als eingefleischte Fahrradfanatiker und stolze Veloheld-Fahrer blieb die Ausstellungsflche von Schindelhauer Bikes natrlich nicht unbeobachtet. Der Hersteller edler Alu-Fahrrder berzeugte mit innovativer Technik von Zahnriemen statt Ketten bis hin zu speziellen Splittenspannsystemen fr die Laufrder, welche auf Flip-Flop-Naben gelagert sind. Besonders stach dabei das Topmodel namens Ludwig XIV heraus, dessen Nummer die Anzahl der Gnge beziffert und krzlich den renomierten Eurobike Award gewann.

Das Berliner Fashion-Lable Yack Fou, das 2003 in einer kleinen, nicht ganz legalen Siebdruckerei in Berlin-Friedrichshain seinen Anfang nahm, durfte natrlich auch nicht fehlen. Der kleine Textilhersteller verzichtet ganz bewusst auf eine Corporate Identity mit Logo und allem Dazugehrigen. So will das Lable sich die Mglichkeit offen halten, im Formenkanon von Graffiti und Streetwear bestndig an grafischen Trends zu forschen. Das spieglt sich auch in den abwechslungsreichen und illustratorisch hochwertigen Designs wieder, so dass es nur schwer fllt, das T-Shirt nicht als Kulturgut fr sich zu entdecken und dem Sammeln zu verfallen.

Ein Besuch der Designers’ Open lohnt alljhrliche wieder, da die Messe neben interessanten Produkten auch einmal mehr mit einer atemberaubenden Location, Europas ehemals grter Baumwollspinnerei, beeindruckte. So discover your designers' playground!

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